KOOPERATION MACHT SCHÖN

20141031_125343Hast Du schon einmal einen Romanesco, den römischen Bruder des Blumenkohls,  aus der Nähe betrachtet?

Ebenmäßig schön!

Romanescos frühlingsgrüne Blütenstände sind spiralförmig nach dem Goldenen Schnitt um die Blütenachsen angeordnet. Dadurch steht jede Blüte zum direkten Blüten-Nachbarn in einem idealen Winkel. Auf diese Weise kann die gesamte Pflanze optimal viel Sonnenlicht aufnehmen. Eine gelungene Kooperation! Und ganz nebenbei entstehen durch diese Anordnung die ebenmäßigen Fibonacci-Spiralen, die mich beim Romanesco an eine traumhaft schöne Hobbit-Landschaft erinnern.

Indem der Romanesco also dafür sorgt, dass er sich optimal entwickeln kann, wird er zu einer echten Schönheit. Toll, oder?

Noch ein zweites Prinzip macht den Romanesco zum Hingucker:

Romanesco

 

In jedem seiner kleinen Blüten-Türmchen spiegelt sich der ganze Romanesco. Also wie im Großen so im Kleinen!  Die Pflanze wiederholt sich selbst. Diese Selbstähnlichkeit nennt man eine fraktale Struktur. Sie gilt als ein ästhetisches Prinzip.

Wahrscheinlich gelingt es dem römischen Blumenkohl durch seine ideale Lichtausbeute, so große Mengen an Vitamin C und Mineralien zu bilden. Romesco ist ausgesprochen gesund, hat einen milden Geschmack, bläht nicht und kann roh oder gekocht gegessen werden.

Kennst du ein Rezept für eine raffiniert-vegane Romanesco-Zubereitung? Gerne kannst du es mir schicken! Ich probiere einige aus und werde über meine Erlebnisse berichten.

Lichtvolle Grüße von Anja Louisa

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